Der Neunkampf von Bela Lehmann von der TSV Burgdorf begann gleich mit einer persönlichen Bestleistung, 12,89 s über 100 m, so schnell war er noch nie. Im Weitsprung und Kugelstoßen kam er bei seiner ersten deutschen Meisterschaft mit 5,06 m, bzw. 9,02 m dicht an seine Bestleistungen heran. Letzter Wettbewerb am ersten Tag war der Stabhochsprung mit neuer Bestleistung von 2,70 m. So ging er mit einem deutlichen Plus gegenüber seinem ersten Neunkampf in Halle in den zweiten Tag.
Der begann mit seiner Spezialdisziplin dem 80 m Hürdenlauf. Ausgerechnet da klappte es nicht so gut, mit 12,33 s blieb er deutlich über seiner Bestleistung. Aber da zeigte Bela was einen Mehrkämpfer auszeichnet: abhaken und weitermachen. Hochsprung, Diskus- und Speerwurfwurf liefen dann wieder besser. Sein Glanzstück lieferte Bela im abschließenden 1000 m Lauf ab. Er gewann seinen Lauf und auch im Rennen der punktbesten Athleten war nur ein Läufer schneller. Mit 2:53,77 min pulverisierte er nicht nur seine Bestleistung um über 13 Sekunden sondern verbesserte auch den 47 Jahre alten Vereinsrekord der TSV Burgdorf.

Bela auf dem Weg zum Vereinsrekord (Foto: Martin Haslbeck)
Am Ende hatte er 72 Punkte mehr auf dem Konto als in Halle und belegte am Ende Rang 18 unter den besten deutschen M14-Neunkämpfern. Vier neue Bestleistungen bei seinen ersten deutschen Meisterschaften, da waren auch die Trainer Antje und Ralf Peschel sehr zufrieden.